Wie ein Online-Yoga-Kurs bei mir abläuft und für wen er geeignet ist

Andrea Salát • 24. September 2026

Online Yoga von deinem Wohnzimmer aus – was du brauchst, wie eine Stunde über Zoom abläuft und was mit den Zweifeln passiert, die vor der ersten Stunde auftauchen.

Das Wichtigste in Kürze:

Ein Online-Yoga-Kurs findet live per Zoom statt. Du übst bequem von zu Hause aus, wirst persönlich angeleitet und kannst auch als Anfänger ohne besondere Vorkenntnisse teilnehmen. Für den Einstieg brauchst du nur wenig Equipment. 

✓ Du brauchst nur eine Matte oder einen Teppich sowie ein internetfähiges Gerät. 

✓ Der Unterricht findet live über Zoom statt. 

✓ Ich begleite dich persönlich und gebe dir während der Stunde individuelle Hinweise. 

✓ Der Kurs eignet sich besonders für Anfänger und Wiedereinsteiger. 

✓ Ein Teil der Kursgebühr wird von vielen gesetzlichen Krankenkassen erstattet.


Wenn du schon mal mit Yoga anfangen wolltest, dann kennst du diesen Moment: du scrollst durch Kurse, liest Beschreibungen, denkst „irgendwann". Und irgendwann bleibt irgendwann.


Dieser Artikel ist für dich – für den Moment, in dem aus irgendwann ein jetzt wird.


Die Vorteile von Online-Yoga im Alltag


Keine Lust, abends noch ins Studio zu fahren? Verständlich. Nach einem langen Tag noch einmal raus, Anfahrt, Parkplatz suchen, Umkleide – oft ist genau das der Grund, warum aus der Yogastunde nichts wird.


Beim Yogaunterricht online fällt all das weg. Seit meine Kurse online laufen, erzählen mir Teilnehmerinnen, dass sie zum ersten Mal regelmäßig dabeibleiben. Du rollst deine Matte dort aus, wo du sowieso bist. Kein Weg, kein Wetter, keine Ausreden – nur du und dein Atem.


Yoga von deinem Wohnzimmer aus, ohne Anfahrt


Dein Übungsplatz ist so etwas wie dein Arbeitsplatz für diese eine Stunde: ein Stück Boden, das dir gehört. Dein Wohnzimmer wird zum geschützten Raum – du bist in Gemeinschaft und gleichzeitig ganz bei dir.


Und das Schöne: Was du dort lernst, bleibt dort. Dein Zuhause wird nach und nach zu einem Ort, an dem Yoga selbstverständlich wird.


Eine feste Zeit in der Woche, die nur dir gehört


Mein Kurs läuft über 8 Wochen – eine feste Zeit, fester Rhythmus. Viele sagen mir, dass sie durch den festen Termin zum ersten Mal drangeblieben sind. Zu Beginn bekommst du einen Zoom-Link für den ganzen Kurs. Ein Klick, und du bist da.


Diese eine Stunde pro Woche ist ein Termin mit dir selbst. Kein Meeting, keine To-do-Liste – nur du, dein Körper, dein Flow.


Wie läuft eine Stunde über Zoom ab?


Du klickst auf den Link, setzt dich auf deine Matte und kannst erst einmal durchatmen, bevor wir loslegen.

Schritt für Schritt sieht das so aus:


1. Ankommen. Sei rechtzeitig für dich da – nicht für mich, für dich. Klick ein paar Minuten früher auf den Link, damit du schon in den ersten 3–5 Minuten entspannen und dich wohlfühlen kannst.


2. Einweisung. Ich erkläre kurz, worum es heute geht. Danach machst du einfach mit – und hier kommt der wichtigste Satz dieses Artikels: Es gibt kein Falsch. Du spürst, fühlst und kennst deinen Körper.


3. Warm-up. Wir wecken den Körper sanft auf, Gelenk für Gelenk, Atemzug für Atemzug.


4. Hauptsequenzen. Flows, die auf ein Ziel hinführen – nichts ist zufällig, jede Bewegung bereitet die nächste vor. Jeder Flow bereitet deinen Körper Schritt für Schritt auf die heutige Hauptposition vor.


5. Kräftigung. Wir bauen Stärke auf, dort wo dein Körper sie braucht.


6. Peak Pose. Die Asana, die das Thema der Stunde unterstützt und woran wir gearbeitet haben. Diese Position möchten wir gemeinsam meistern. Manchmal gelingt sie sofort, manchmal nach Wochen – beides ist richtig.


7. Cool-down und Savasana. Die wichtigste Asana von allen. Hier wird alles, was du gelernt hast, in deinem Körper verankert – memorized, wie ich gerne sage (in deinem Körper gespeichert - die Muskeln wachsen, werden stärker). Du darfst einfach nur liegen und sein.


Genieße es. Das ist keine Floskel – das ist die Anleitung.


Was brauche ich dafür zuhause?


Die kurze Antwort: eigentlich nichts Besonderes.


-       Eine Matte, die nicht rutscht – aber ein Teppich tut‘s auch.

-       Zwei Yogablöcke – oder alte, dicke Bücher.

-       Ein Yogagurt – oder ein Schal.

-       Ein Kissen oder eine Decke – das hast du sowieso zu Hause.

-       Kleidung: bequem oder schick – Hauptsache, du fühlst dich wohl und happy darin.


Technisch brauchst du: Computer, iPad oder Handy – hat jeder. Und Zoom – auf den Link klicken kannst du, alles Weitere öffnet sich von selbst. Wenn trotzdem Zweifel bleiben: Wir machen zusammen eine besondere Session, in der wir Technik und Ablauf in Ruhe besprechen. Du musst nichts allein herausfinden.


Du siehst: Die Hürde, die sich so groß anfühlt, besteht aus einem Teppich, zwei Büchern und einem Schal. Viele meiner Teilnehmerinnen starten mit kaum Equipment, keine Yogablöcke oder Yogagurt. Hochwertiges Zubehör kannst du dir später immer noch anschaffen.


Siehst du mich und korrigierst du mich?


Ja – und das ist einer der größten Vorteile gegenüber einem Video-Kurs. Deine Kamera bleibt an, damit ich dich sehen und korrigieren kann. Wenn ich sehe, dass deine Schultern in einer Position zu viel Spannung aufbauen, gebe ich dir sofort eine Alternative oder einen kleinen Hinweis. Genau das ist bei aufgezeichneten Videos nicht möglich. So übst du sicher, und dein Körper lernt die Positionen von Anfang an richtig. Das unterscheidet Online Yoga Kurse mit echtem Live-Unterricht von jedem YouTube-Video: Da schaut jemand hin, dem du wichtig bist.


Die Sorge, vor der Kamera nicht mitzukommen


Ich kenne diesen Gedanken. Fast jede und jeder hat ihn vor der ersten Stunde: Wie sehe ich am Bildschirm aus? Was, wenn ich nicht mitkomme?


Glaub mir: Da hat niemand Zeit, dich zu beobachten. Jede Person auf ihrem Bildschirm ist einfach für sich und ihren Flow da – genau wie du. Alle sind damit beschäftigt, auf ihren eigenen Körper zu achten. Nach wenigen Minuten rückt die Kamera für die meisten völlig in den Hintergrund.


Und mitkommen? Du gehst in deinem Tempo, in deiner Variante. Ich sehe dich – und wenn etwas nicht passt, biete ich dir eine Alternative an. Genau dafür bin ich da.

Viele Teilnehmer sagen mir nach der ersten Stunde: „Ich hatte völlig vergessen, dass die Kamera überhaupt an ist.“


FAQ

Brauche ich Vorkenntnisse?

Nein. Der Kurs ist ausdrücklich für Anfänger und Wiedereinsteiger gemacht. Du musst keine einzige Position kennen, um mitzumachen. Ich führe dich Schritt für Schritt – vom ersten Atemzug bis zur letzten Pose. Was du mitbringst, reicht.


Was passiert, wenn ich eine Stunde verpasse? 

Das Leben passiert – das ist normal. Eine verpasste Stunde ist kein Grund zur Sorge. Du kommst einfach zur nächsten Stunde dazu und machst weiter. Das Wichtigste ist, dass du wieder dabei bist.


Wie funktioniert die Erstattung durch die Krankenkasse? 

Mein Kurs ist nach §20 SGB V zertifiziert. Das bedeutet: Viele gesetzliche Krankenkassen erstatten einen Teil oder sogar den vollen Kursbeitrag. Nach dem Kurs bekommst du von mir eine Teilnahmebestätigung, die du bei deiner Kasse einreichst. Wie viel erstattet wird, hängt von deiner Krankenkasse ab – am besten einmal kurz nachfragen. Bei Fragen helfe ich gerne weiter.


Wie groß ist die Gruppe? 

Die Gruppe ist bewusst klein gehalten – damit ich dich wirklich sehen und individuell begleiten kann. Du bist keine Nummer in einem großen Online-Kurs. Du bist da, und ich sehe dich.


Muss die Kamera an?

Ja – und das hat einen guten Grund. Ich kann dir nur dann sicher helfen, wenn ich dich sehen kann. Wenn deine Schultern zu viel Spannung aufbauen oder deine Hüfte Unterstützung braucht, möchte ich das erkennen können. Deine Kamera schützt dich. Und mit der Zeit – das verspreche ich dir – vergisst du sie sowieso.


Wie du die Schnupperstunde buchst


Der einfachste Weg, herauszufinden, ob Online Yoga etwas für dich ist: Probier es aus. Vielleicht wirst du nach deiner ersten Stunde nicht jede Position beherrschen. Aber du wirst erlebt haben, wie gut es sich anfühlt, dir bewusst eine Stunde nur für dich zu schenken.


Schreib mir eine kurze Nachricht – per E-Mail adja@freeflowbyadja.com oder auf Instagram @adja_loves– und du bekommst deinen Zoom-Link für eine Schnupperstunde. Matte oder Teppich bereitlegen, bequeme Kleidung an, Link klicken.


Sei dabei! Dein Körper wartet nicht auf den perfekten Moment. Er wartet auf dich.


Der Kurs ist krankenkassen-zertifiziert – ein Großteil der Kursgebühr wird von den meisten gesetzlichen Krankenkassen erstattet. Frag mich gerne nach Details und Kurszeiten.



von Andrea Salát • 25. Oktober 2024
Sthira Sukham Asanam (Verse 2.46 der Patanjalis Yogasutra) „Die Haltung soll gleichzeitig stabil und angenehm sein.“ So könnte man diesen berühmten Vers aus Patanjalis Yogasutra übersetzen. Sthira bedeutet fest, stabil, unbeweglich. Sukha beschreibt Leichtigkeit, Freude und Glück. Zur Zeit Patanjalis wurde unter Yoga primär die Meditation verstanden, die im Meditationssitz ausgeübt wurde. Der Sitz sollte fest und stabil sein, aber gleichzeitig leicht und angenehm. Hast du schon mal drei Minuten im Meditationssitz verharrt? Ja? Dann kannst du gut nachvollziehen, wie sich das angefühlt haben muss und was genau Patanjali meinte. Wenn man den Meditationssitz betrachtet, sollte er stabil sein, damit man lange regungslos verweilen kann. Dafür braucht es eine gut trainierte Muskulatur. Schon nach wenigen Minuten spürt man den Rücken oder die Beine schlafen ein. Doch du möchtest meditieren, tief in die Stille eintauchen. Was nun? Sthira ist das Fundament. Das Fühlen der Erde oder des festen Bodens unter deinen Füßen und Beinen. Wie ich oft sage: Verankere dich über deine Sitzbeinhöcker, verbinde dich mit der Erde, spüre den Boden unter deinem Körper. Genieße und erlebe diese Stabilität und Sicherheit. Sukha bedeutet, sich auf die Situation einzulassen. Wann gelingt dir das? Wenn du dich in deinem Körper wohlfühlst, wenn du angenehm und leicht in der Haltung verweilen kannst. Wenn Stabilität und Leichtigkeit zusammenkommen, wird die Meditation – und auch deine Yoga-Praxis – mühelos und fest zugleich. Wir können diesen Vers auf die gesamte Yogapraxis und auf das Leben anwenden. Wir brauchen innere Stabilität, um in Entspannung und Leichtigkeit zu gelangen. Sthira steht für die stabilen, beruhigenden Elemente in unserem Leben. Sukha schenkt uns Leichtigkeit und Flexibilität, die Fähigkeit, loszulassen. Je tiefer wir die Stabilität spüren, je mehr wir verwurzelt sind, desto leichter können wir loslassen und uns auf Veränderungen einlassen. Je gestresster und entwurzelter wir sind, desto schwieriger wird es, diese Leichtigkeit und Flexibilität zu spüren. Wir bleiben in der Situation gefangen, ohne Aussicht auf Veränderung. Loslassen – körperlich und gedanklich – scheint unmöglich. In solchen Momenten ist es Zeit, die Yogamatte auszurollen und mit dem Üben von Sthira Sukham Asanam zu beginnen. In jeder Asana solltest du dich zuerst erden und verankern, um dich dann Stück für Stück aufzurichten. Positioniere deine Beine richtig, richte dich auf, und spüre die Leichtigkeit von deinem Bauchnabel aufwärts. Wenn das Fundament wackelt, kannst du die Leichtigkeit nicht spüren. Beginne immer mit der Erdung, mit gut platzierten Beinen. Zu viel Erdung, zu viel Sthira, kann jedoch auch zu Verspannungen führen. Ein fest geschlossener Mund, hochgezogene Schultern – wann passiert dir das? Beobachte dich. Wann ist es zu viel Sukha? Am besten spürst du es in Balancehaltungen. Wenn du wackelst oder die Asana dir schwerfällt, gehe einen Schritt zurück, erde dich erneut, lass den Atem fließen. Genieße die Haltung, die Asana, und spüre die Leichtigkeit. Es ist die Balance im Yoga, wie auch im Leben, die den Unterschied macht. Übung macht den Meister. Je regelmäßiger du Yoga übst, desto leichter wird es dir fallen, diese Balance zwischen Stabilität und Leichtigkeit zu finden. Probiere es jeden Tag – es wird gelingen, wenn die Zeit reif ist. Hast du Lust, dich im November mehr zu erden? Wärst du an Meditation interessiert? Schreib mir deine Wünsche, komm zu meinen Stunden. Ich freue mich auf dich! Adja
von Andrea Salát • 3. Oktober 2024
1. Manchmal betrittst du einen Yoga-Kurs und verspürst den Drang, tief durchzuatmen, als würdest du ein Gewicht von deinen Schultern nehmen, das dir zuvor gar nicht bewusst war. Mit den Belastungen des Alltags kommst du an. Du bewegst dich, atmest tief und findest zur Ruhe. Nach der Savasana erhebst du dich und fühlst dich wie neu geboren – leichter, strahlender, klarer. Ein Yoga-Kurs schenkt dir eine Auszeit vom Alltag und die Chance, innerlich neu zu starten. Dieses befreiende Gefühl trägst du mit dir, wenn du wieder in die Welt hinaustrittst. Der Kurs mag nur eine Stunde dauern, die Entspannung vielleicht etwas länger, aber was wäre, wenn du dieses Gefühl über Tage oder sogar Wochen bewahren könntest? Genau das ist die Magie eines Yoga-Retreats. 2. Immer wieder Höchstleistungen zu bringen, kostet nicht nur Energie, sondern auch Zeit. Oft bleibt dabei kein Raum zum Reflektieren oder einfach nur zum Sein. Dein Geist ist ständig beschäftigt und hat keine Zeit, um zu träumen, zu denken oder herauszufinden, wie du wirklich leben möchtest. Ein Yoga-Retreat schafft dir diesen Raum – und noch viel mehr: Es schenkt dir Zeit. Zeit zum Nachdenken, dich zu bewegen, zu spielen oder einfach nur zu existieren. Es gibt dir die Möglichkeit, lange genug Abstand vom Alltag zu gewinnen, um das große Ganze zu sehen. Hier kannst du loslassen und erkennen, dass du dich nicht durch deine Leistungen definieren musst. Diese Freiheit erwartet dich in einem Retreat. 3. Manchmal musst du einfach einen Schritt zurücktreten – physisch, emotional oder zeitlich – um dich wieder mit deiner Essenz und den wirklich wichtigen Dingen zu verbinden. Selbst wenn du nach dem Retreat in dein gewohntes Umfeld zurückkehrst, wirst du durch diese Pause innerlich verändert sein. Vielleicht bedeutet es, die Stadt zu verlassen und in der Natur neue Kraft zu schöpfen. Oder du lässt Erwartungen von anderen hinter dir, um dich mit deinem wahren Selbst zu verbinden. Mit dieser Distanz wird dir klar, welche Menschen und Gewohnheiten dir wirklich guttun und welche dich belasten. Möglicherweise entdeckst du auf einem Retreat tiefe Verbindungen zu anderen Teilnehmern, die diese intensive Erfahrung mit dir teilen. Gemeinsam könnt ihr die Isolation überwinden und ein starkes Unterstützungssystem aufbauen. 4. Manchmal spürst du das Bedürfnis, einfach aus der Hektik der Stadt zu entkommen. Den ganzen Tag in der Natur zu verbringen, die Sonne auf deiner Haut zu spüren, dich zu bewegen und Glückshormone freizusetzen, während jemand anderes das Abendessen zubereitet – das ist wahre Selbstfürsorge. Besonders im Winter stillt ein Rückzug in eine ruhigere Umgebung das Bedürfnis nach Wärme und Erholung und hebt deine Stimmung. Ganz egal, was dich zu einem Retreat führt – es ist eine innere Stimme, die du hören solltest. Die Kombination aus Zeit, Abstand und gesunden Routinen nährt Körper und Geist. Ein Retreat bietet dir eine sichere Oase, in der du dich erholen und ganz im Hier und Jetzt verweilen kannst. So wie im Yoga-Kurs erlaubt es dir, auf dein Inneres zu hören und im Moment zu sein. Diese wertvollen Augenblicke sind es, die bewahrt werden sollten. Indem du dir ein Retreat schenkst, zeigst du, wie wichtig du dir selbst bist. Wenn du dir vorstellst, die winterliche Zauberlandschaft zu erleben – mit schneebedeckten Bergen, stiller Ruhe und der frischen, klaren Luft, die dich umgibt – wird das Retreat zu einem Moment tiefer Erholung und innerer Transformation. Diese Stille und Gelassenheit bietet dir den Raum, um wirklich zu dir zu finden. The body content of your post goes here. To edit this text, click on it and delete this default text and start typing your own or paste your own from a different source. Hier geht es zu meinen Yoga Retreats: Retreats
von Andrea Salát • 4. Mai 2024